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02 Osnabrueck / Buergerpark / Senator Wagner

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Osnabrück/Stadt

Senator Gerhard Friedrich Wagner (Begründer des Bürgerparks)
 

Senator Gerhard Friedrich Wagner (13.07.1769 - 12.04.1846) gilt als Begründer des Bürgerparks.
Er war Kaufmann - ein Tuchhändler - und betrieb ab 1805 in seinem Haus an der Krahnstraße Nr. 30 eine Stoffhandlung. Als Hausbesitzer gehörten ihm ebenfalls Anteile an der Herrenteichslaischaft. Die Laischaften waren ein Zusammenschluss von Stadtbürgern zur gemeinsamen Verwaltung der landwirtschaftlichen Flächen zwischen Stadtmauer und Landwehr. Senator Wagner war nicht nur lange Jahre Vorsteher der Herrenteichs-Laischaft, sondern engagierte sich in zahlreichen öffentlichen Ämtern. Die Spuren seines Wirkens besonders in Bezug auf das Anlegen und Verschönern öffentlicher Grünflächen sind noch heute von Bedeutung.

 
Denkmal der Dankbarkeit - Senator Wagner - Osnabrück
 
1818 gründete er den Pomologischen Verein (Pomum (lat.) = Apfel) zur Förderung der Anlage von Obstbaumplantagen, um eine gesündere Ernährung der Bevölkerung zu ermöglichen. Auf dem Klushügel wurden damals 1250 Apfel-, Birnen-, Zwetschen-, Kirsch- und Walnussbäume gepflanzt. Trotz vieler Zweifler und Spötter erwies sich der Boden als gut geeignet für den Obstanbau. Die Herrenteichslaischaft setzte dem Senator deshalb schon zu dessen Lebzeiten 1821 ein Denkmal der Dankbarkeit wegen der Obstbaumpflanzungen - trotz Wagners entschiedenen Widerspruches.
Das Denkmal steht längst nicht mehr an seinem Ursprungsort (dieser ist seit 1872 Eisenbahngelände), sondern es wanderte von dort auf den Felsen, danach auf den Sportplatz auf dem Klushügel und von dort 1995 an seinen heutigen Standort am Treppenaufgang zum Klushügel (Ecke Bohmter Straße/Humboldtstraße).
 
Senator-Wagner-Tor - Eingang zum Bürgerpark Osnabrück
 

Bereits zwischen 1815 und 1832 beginnt Senator Wagner, unterstützt von einzelnen weiteren Osnabrücker Bürgern, mit der Umgestaltung der wüsten Steingruben am westlichen Gertrudenberg zu einem freundlicheren Gelände.
Am 27.07.1835 gründet er den "Verein zur Erhaltung und Beförderung der Schönheiten vaterländischer Fluren". Ab jetzt geht es so richtig voran mit dem "Lustgarten am Gertrudenberge". Vereinsbeiträge, Spenden und Einnahmen aus Eintrittsgeldern zur Besichtigung der Gertrudenberger Höhlen machen es möglich, weitere Ländereien hinzu zu kaufen.
Den Verein gibt es übrigens immer noch, er heißt jetzt: Verschönerungs- und Wanderverein von 1835 e.V. Osnabrück.
Bis 1887 - zu dem Zeitpunkt wurde der 1. Stadtgärtner eingestellt - pflegte allein der Verein die Parkanlage. Außerdem steuerte er einen großen Anteil der Kosten bis zur Fertigstellung des Parks hinzu.

Im Todesjahr Senator Wagners, 1846, wird die Lindenallee gepflanzt. Seine Grabstätte befindet sich in der 1. Abteilung des Hasefriedhofes in direkter Nachbarschaft zum Bürgerpark.
1970 werden Teile der Veilchenstraße zum Andenken an den Begründer des Bürgerparks in "Senator-Wagner-Weg" umbenannt.
1998 wird das "Wagner-Tor" am Eingang des Bürgerparks (Ecke Senator-Wagner-Weg/Wittkopstraße) von den "Gärtnerlehrlingen" des Grünflächenamtes errichtet. Die Mittel dazu wurden von der Herrenteichslaischaft gespendet.

"Der Park ist in seinen Grundzügen ziemlich unverändert erhalten geblieben und ist seit 1988 als Gartendenkmal eingetragen.
Die Benutzer werden um rücksichtsvollen Umgang mit dem Denkmal gebeten, damit der Park selbst auch künftig als weiteres 'Denkmal der Dankbarkeit' in Wagners Sinn für die Allgemeinheit erhalten bleibt"

(Text auf der Tafel am Wagner-Tor)

 
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