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Weberhaus / Ottoshöhe

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Melle

Weberhaus - Zwickenbachtal - Ottoshöhe - Blick auf die Dietrichsburg

 

Start
Wanderparkplatz Am Weberhaus
Weberhaus 40
49324 Melle


Charakter/Anspruch

XX
ca 5,7 km
125 Höhenmeter

Mischwald, ein steilerer Anstieg und Abstieg

Besonderheiten

Aussichtsturm Ottoshöhe
Dietrichsburg
Wildpark (freilaufende Wildschweine und Damwild)
Römerschanzen
Zwickenbachtal

Einkehr
Weberhaus
Dietrichsburg

Kartenempfehlung
Wanderkarte Melle

Januar 2013
 
Hier in den Meller Bergen gibt es natürlich auch noch viele andere Wandermöglichkeiten außer unserem Vorschlag. Wer kein Navigerät hat oder aber lieber einem markierten Wanderweg folgt, auch der ist hier beim Wanderparkplatz "Am Weberhaus" genau richtig. Direkt an der TerraVitaWandertafel gibt es ein Fach mit Wanderkarten zum Mitnehmen. Eingezeichnet sind darauf der Wanderweg 8, der 3-Türme-Weg und der Wildschwein-Lehrpfad. Und diese drei Wege sind auch gut markiert.
 
In den Meller Bergen: Zwickenbachtal - Aussichtsturm Ottoshöhe
 
Unser Track, anfangs identisch mit dem Wanderweg 8, führt uns zuerst am freien Feld entlang Richtung Zwickenbachtal. Ein idyllischer Pfad mit einigen Brücken führt ein Stück weit direkt am Bach entlang.

Nächster Höhepunkt - im wahrsten Sinne des Wortes - ist der
Aussichtsturm Ottoshöhe.
Laut Infotafel vor Ort ist es bereits der 4. Aussichtsturm, der an dieser Stelle vom Verschönerungs- und Verkehrsverein Melle-Mitte e.V. (VVV) gebaut wurde.
Der 1. Turm war noch ein schlichter Holzturm ohne Dach, 8,5m hoch. Er wurde 1895 kurz nach Gründung des Vereins gebaut. Landrat Otto von Pestel war nicht nur Mitbegründer des Vereins, sondern als Besitzer des Gutes Bruche auch Eigentümer des Grundstücks, das er für den Turmbau zur Verfügung stellte. So verwundert es nicht, dass der Turm zur Erinnerung an ihn den Namen "Ottoshöhe" bekam.
Der 3. Aussichtsturm, eine reine Holzfachwerkkonstruktion ohne Dach wurde 1967 errichtet und hielt immerhin 40 Jahre, schon wesentlich länger als seine Vorgänger.
Er wurde 2007 abgerissen und schon 2008 konnte der neue Aussichtsturm dank vieler Spenden eingeweiht werden.
Z.B. wurden die Treppenstufen symbolisch für je 100 Euro verkauft. Auch an den Stützen des Turmes sind Schilder mit Namen von Spendern angebracht.
Am Fuße des Turmes befindet sich eine Schutzhütte und stehen etliche Bänke und Tische, um hier zu rasten. Man kann nur hoffen, dass diese - nach einem Diebstahl gleich nach der Einweihung - dank der installierten Videoüberwachung jetzt vor Langfingern geschützt sind.
Am meisten aber haben mich die 7 Stützen des Turmes fasziniert. Sie wurden aus 30m langen Douglasienstämmen hergestellt. Und diese Bäume standen in unmittelbarer Nachbarschaft, im Forst des Gutes Ostenwalde. Sie wuchsen ca 100 Jahre lang nicht einmal 1km vom Aussichtsturm entfernt. Da das Holz dieser kanadischen Lärchenart besonders witterungsstabil ist, musste es nicht einmal imprägniert werden.
Bei unserer Winterwanderung sind wir die verschneiten Stufen jedoch nicht hinaufgestiegen. Es war uns zu glatt und zu diesem Zeitpunkt auch noch zu diesig. Glücklicherweise klarte es sich im weiteren Verlauf des Spazierganges noch auf und wir konnten die nun glitzernde Schneelandschaft noch mehr genießen.
 
Winterlandschaft Meller Berge
 
Am 27.10.2012 veröffentlichte der Verschönerungs- und Verkehrsverein Melle-Mitte e.V. (VVV) den nebenstehenden Film über den Neubau des.. Aussichtsturmes auf der Ottoshöhe in den Meller Bergen
 
Ab dem Thomaskreuz (Dies ist ein Wegeknotenpunkt mit Schutzhütte) führt uns dann der 3-Türme-Weg direkt geradeaus zum Osttor des Wildparks. Hier erwartet uns ein ganzer Schilderpark.
Wir erfahren, dass der
Wildpark ein 200 ha großes eingezäuntes Waldgelände rund um die Dietrichsburg ist. Angelegt wurde er im Jahre 1964 von der Familie Perponcher auf Gut Ostenwalde. Hier leben in freier Wildbahn Schwarzwild und Damwild.
Wir erinnern uns noch gut an unser mulmiges Gefühl, als wir in den 80iger Jahren mit unseren Kindern durch den Park gingen und uns ein Eber längere Zeit im Abstand von ca 3m begleitete. Von daher können wir den Hinweis am Zaun "Es ist nicht gestattet, Speisen und Getränke mit in den Wildpark zu nehmen" gut nachvollziehen. Denn Wildschweine haben eine ausgesprochen gute Nase und da sie hier zwar an Menschen gewöhnt, aber nicht vollständig zähmbar sind, könnten sie doch schon ein wenig zu zudringlich betteln.
Ebenso sollte das Hinweisschild "Hunde dürfen nicht in den Wildpark! Sauen greifen jeden Hund an!" im eigenen und des Hundes Interesse ernst genommen werden.
Aber auch ohne Hund und ohne Speisen und Getränke - heute hätten wir nicht durch den Wildpark weiter wandern können. Er ist vom 1. Oktober bis zum 31. März nur am Wochenende geöffnet. Montags bis Freitags ist das Betreten wegen Jagdbetriebs verboten.
Wir folgen deshalb dem Pfad außerhalb der Einzäunung und haben schon bald einen fast freien Blick auf die
Dietrichsburg. Der Sturm Kyrill hatte hier 2007 - wie auch an vielen anderen Stellen in den Meller Bergen - die Bäume weitflächig entwurzelt. Wir wandern weiter den Pfad am Zaun entlang und gelangen zum Südtor des Wildparks, das allerdings von Oktober bis März geschlossen ist. Alternativ kann aber das Westtor genutzt werden.
 
Wildpark Melle - Dietrichsburg - Weberhaus
 
Auf dem Rückweg zum Weberhaus (Öffnungszeiten beachten!) kommen wir an den Römerschanzen vorbei. Zu sehen ist davon zwar nichts und auch sonst gibt es dazu mehr Vermutungen als wirklich gesicherte Tatsachen, aber diese lesen sich dafür durchaus spannend und ein leises Schmunzeln ist ja auch ganz schön: "Leichenfledderei im Teutoburger Wald" von Annette Panhorst
 
Alternative Rundwanderungen, wenn der Wildpark geöffnet hat:
Weberhaus - Zwickenbachtal - Ottoshöhe - Wildpark - Dietrichsburg  (6,2 km, 139 Höhenmeter)
oder

Weberhaus - Zwickenbachtal - Ottoshöhe - Wildpark - Wildschweinlehrpfad - Dietrichsburg  (9,6 km, 192 Höhenmeter)

 


 
 
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