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05 Gertrudenberger Hoehlen

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Osnabrück/Stadt

Gertrudenberger Höhlen (Gertrudenberger Loch)
 
Nicht nur über Tage, auch unter Tage hat der Gertrudenberg es in sich. Vor ca 700 Jahren - vielleicht auch noch früher - begannen die Menschen hier Steine abzubauen. Wahrscheinlich erst oberirdisch, dann auch unterirdisch. Verbaut wurden sie nachweislich im Gertrudenberger Kloster und der Klostermauer.
Wohl ab 1540 wurden die ca 238 Millionen Jahre alten Trochitenkalkschichten im Kalkofen auf dem Gertrudenberg zu Kalk gebrannt. Man brauchte ihn für den Bau der städtischen Festungsanlagen. Ein Jahrhundert später dann auch noch für den Bau der Petersburg.
 
Besteht ein unterirdischer Gang zwischen dem Kloster Gertrudenberg und der hohen Brücke?
 

Konnten die Nonnen damals tatsächlich über einen unterirdischen Gang von den Gertrudenberger Höhlen bis in die Stadt hinein gelangen? Von den Feinden unbemerkt? Einen unterirdischen Gang vom Gertrudenberger Loch zum Kloster scheint es in jedem Fall gegeben zu haben. Auch war eine Überquerung der Hase durch einen Hohlgang in der "Hohen Brücke" am Barenturm/Vitischanze möglich, um in die von Mauern geschützte Stadt zu gelangen.
Eine unterirdische Verbindung vom Kloster bis zur hohen Brücke ist allerdings bis heute noch nicht nachgewiesen.
Übrigens, vor etlichen Jahren hatten interessierte Osnabrücker das Vergnügen, sich am "Tag des offenen Denkmals" durch die Brücke zu tasten.

Ab 1832 wurden dann Teile der Höhle von Brauereien als Bierkeller genutzt, der ehemalige Klosterbrunnen wurde auf 42 Meter vertieft.
1900 wurde die Höhle - auf eine frühere Anregung des Bürgerparkbegründers Senator Wagner hin - festlich beleuchtet und für die Bürger geöffnet.
Im zweiten Weltkrieg boten die Höhlen als öffentlicher Luftschutzraum den Osnabrücker Bürgern und den Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Schutz vor den Bombenangriffen.
Nach dem 2. Weltkrieg fanden immer mal wieder Begehungen statt, aber für die Öffentlichkeit wurden die Höhlen geschlossen.

Zu Beginn des Jahres 2011 gründete sich nun der Verein "Gertrudenberger Höhlen Osnabrück e.V."
Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, über den Gertrudenberg und das Kulturdenkmal Gertrudenberger Höhlen zu informieren, es zu schützen, zu pflegen, wissenschaftlich zu erforschen und zu dokumentieren und die Höhlen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auf das Banner klicken und es geht zur Homepage des Vereins "Gertrudenberger Höhlen Osnabrück e.V.":

 
Banner des Vereins
 

Neben den sehr ausführlichen Informationen auf der Homepage des Vereins erschien außerdem eine noch weitergehende Serie von Artikeln rund um die Gertrudenberger Höhlen in den Osnabrücker Nachrichten (ON).
Einfach auf die untenstehenden Höhlenfotos klicken und es wird zum entsprechenden Artikel weitergeleitet.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei dem Verein "Gertrudenberger Höhlen Osnabrück e.V." ganz herzlich für die Bereitstellung der Fotos für die Illustration der Artikelübersicht bedanken.

 
Gertrudenberger Höhlen - Osnabrücks schlummernde Unterwelt Gertrudenberger Höhlen - Unterirdischer Steinbruch oder Kulthöhle Gertrudenberger Höhlen - Ein Klosterbrunnen schreibt Geschichte
Gertrudenberger Höhlen - Bierfässer im Gertrudenberg Gertrudenberger Höhlen - Zufluchtsort bei Bombenhagel Gertrudenberger Höhlen - Geologische Besonderheiten im Gertrudenberg
Gertrudenberger Höhlen - Germanisches Donar-Heiligtum in Osnabrück? Gertrudenberger Höhlen - Ingenieur und Rutenmeister forschen in der Höhle Gertrudenberger Höhlen - Erzählen Sagen wahre Geschichten?
Gertrudenberger Höhlen - Weitere Höhlen unter dem Gertrudenberg Gertrudenberger Höhlen - Weitere Hohlräume werden vermutet Gertrudenberger Höhlen - Mögliches Programm bei Höhlenbesichtigung
 

HIER (PDF-Datei) geht es zum Flyer des Höhlenvereins, der auch eine Beitrittserklärung enthält. Ich denke mir, dass etliche Osnabrücker die Ziele des Vereins unterstützen. Weitere Mitgliedschaften sind sicher förderlich auch in Bezug auf eine Wiederöffnung der Gertrudenberger Höhlen für die Bevölkerung - diesmal aber in friedlicheren Zeiten.
Höhlen, die selbst direkten Bombentreffern standhielten, sollten kein höheres Sicherheitsrisiko darstellen als z.B. Bergsteigen, Extremsportarten oder auch nur einfach die Teilnahme am Straßenverkehr. Ich würde mir wünschen, dass am "Tag des offenen Denkmals" bereits interessierten Bürgern die Möglichkeit gegeben wird, die Höhle in ihrem jetzigen Zustand zu "befahren" (so nennt man in der Höhlenkunde das Begehen einer Höhle). Natürlich auf eigene Gefahr und unter kundiger Führung des Vereins.

 
Über den Gertrudenberger Höhlen - Osnabrück
 

Über den Gertrudenberger Höhlen aber sind bereits jetzt zahlreiche Spuren zu finden, die einen Bezug zum Höhlensystem haben.
Ein KLICK auf die Fotocollage führt zu weiteren Infos.
Und es sage keiner, die Höhle werde nicht mehr von sagenhaften Hunden bewacht. CoolZwinkerndLächelnd

 
Literatur:
Abhandlungen zur Karst- und Höhlenkunde, herausgegeben vom Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. München, Heft 26
Das Gertrudenberger Loch - Eine künstliche Höhle in Osnabrück von HANS MORLO
                                                                                                                      weiter 

 


 
 
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